Milchpreis erreicht 2022 60 Cent: Krieg, Rohstoffmangel und Kosten als Auslöser



Milchpreis erreicht 2022 60 Cent: Krieg, Rohstoffmangel und Kosten als Auslöser
  • Der Milchpreis hat 2022 ein historisches Hoch erreicht, nämlich 60 Cent pro Kilogramm.
  • Der Kriegsausbruch in der Ukraine, der Rohstoffmangel sowie höhere Kosten für Energie, Löhne und Logistik sind die Gründe für den Anstieg.
  • Der Pro-Kopf-Konsum von Milch in Deutschland sinkt seit Jahren.

Milchpreis im Jahr 2022 erreicht historischen Höchststand

Im Jahr 2022 erreichte der Milchpreis mit 60 Cent pro Kilogramm einen historischen Höchststand. Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum durchschnittlichen Jahrespreis zwischen 2012 und 2021, der zwischen 26,73 und 37,58 Cent schwankte.

Die Gründe für den Anstieg

Es gibt mehrere Gründe für den Anstieg des Milchpreises. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine, der Mangel an Rohstoffen sowie die gestiegenen Kosten für Energie, Löhne und Logistik sind einige davon.

Prognosen des Verbands

Der Vorsitzende des Verbands der Milchindustrie sagte voraus, dass der Preis 2023 wieder sinken könnte, da die Produktion gestiegen und die Nachfrage aufgrund der hohen Preise gesunken sei.

Ein sinkender Pro-Kopf-Verbrauch

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Milch in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. Dies lässt sich durch steigende Preise, aber auch durch die zunehmende Verbreitung von veganen Alternativen erklären.

Der Milchpreis hat 2022 einen historischen Höchststand erreicht, was auf den Ausbruch des Krieges in der Ukraine, den Mangel an Rohstoffen und die steigenden Kosten für Energie, Löhne und Logistik zurückzuführen ist. Der Vorsitzende des Milchindustrieverbands sagte voraus, dass der Preis 2023 wieder sinken könnte. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Milch in Deutschland ist seit einigen Jahren rückläufig, was auf die steigenden Preise und die Zunahme veganer Alternativen zurückzuführen ist.

Fazit

Rohstoffknappheit und steigende Kosten für Energie, Löhne und Logistik haben in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Milchpreise geführt. Dieser Trend wurde erst im November 2022 mit einem Preis von 60,04 Cent pro Kilogramm zum ersten Mal durchbrochen. Im November 2021 lag der Preis noch bei 39,09 Cent. Der Jahresdurchschnitt für 2022 lag bei 53 Cent.

Trotz der derzeit hohen Milchpreise könnten diese in Zukunft wieder sinken. Der Grund dafür ist die steigende Milchproduktion und die sinkende Nachfrage aufgrund der hohen Preise. Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrieverbandes, kündigte für 2023 einen Abwärtstrend an.

Der Pro-Kopf-Milchverbrauch in Deutschland sinkt seit Jahren, vor allem aufgrund des gestiegenen Bewusstseins für gesunde Ernährung. Es ist noch nicht absehbar, ob die Preiserhöhung zu einem Umdenken bei den Verbrauchern führen wird. Für 2022 liegen noch keine Daten vor. Da der Preisanstieg jedoch anhält, ist es möglich, dass sich die Verbraucher in Zukunft für andere Milchprodukte entscheiden.

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